Expert Voices: TechDivision über die Zukunft von enterprise-tauglichem Agentic Marketing

Expert Voices: TechDivision über die Zukunft von enterprise-tauglichem Agentic Marketing

Teil 5 unserer Partner-Serie vor der DMEXCO 2026.

Hier geht es zu Teil 1 mit OMMAX.

Hier geht es zu Teil 2 mit webit!

Hier geht's zu Teil 3 mit schöne neue kinder.

Hier geht's zu Teil 4 mit RYZE Digital.

Hier geht's zu Teil 5 mit adesso.

Im September ist Ibexa auf der DMEXCO in Köln. Unser Partnernetzwerk kommt mit. In diesem Jahr freuen wir uns besonders auf die Gespräche rund um Agentic Marketing. KI-Agenten arbeiten zunehmend direkt im Marketing-Stack. Das verändert auch die Arbeit der Teams, die ihn steuern.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie dieser Wandel in der Praxis aussieht, haben wir unsere Partner nach ihrer Einschätzung gefragt. Von den technischen Grundlagen bis zum Blick auf die Zukunft des Agentic Marketing zeigt unsere Interviewreihe, worauf es auf dem Weg dorthin ankommt.

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Im sechsten und letzten Teil der Serie haben wir mit dem Team von TechDivision gesprochen. 

Es geht darum, ob Unternehmen tatsächlich bereit sind für das, was Agentic Marketing wirklich braucht. Es  geht um den einen Test, der zeigt, ob die eigenen Daten nutzbar oder chaotisch sind, darum, warum CMS, PIM und Commerce als getrennte Projekte zu behandeln nach hinten losgeht, und darum, worüber sie auf der DMEXCO viel lieber sprechen würden als über einen Verkaufspitch. 

Lies, was sie uns erzählt haben.

 

Welche ersten Schritte sollten Unternehmen heute gehen, wenn sie sich auf Agentic vorbereiten möchten?

"Bevor man über Agenten redet, sollte man den Zustand der eigenen Produkt- und Content-Daten ehrlich prüfen. Der Test, der sich bei uns bewährt hat: Wenn man heute eine KI auf die eigenen Kundendaten loslassen würde – wären die Ergebnisse brauchbar oder chaotisch? Bei den meisten Mittelständlern, mit denen wir arbeiten, lautet die Antwort „chaotisch“: Produktdaten liegen in drei Systemen parallel, CRM und ERP sind nicht verbunden. Der erste Schritt ist also kein Agenten-Tool, sondern ein Data-Readiness-Check."

Welche Fehler verzögern Digitalisierungsprojekte am häufigsten?

"Der häufigste Fehler ist, CMS, PIM und Commerce als getrennte Projekte zu behandeln, die man später schon irgendwie verbindet. In der Praxis heißt das: drei Dienstleister, drei Zeitpläne, und am Ende ein Integrationsaufwand, der größer ist als jedes Einzelprojekt. Wer "Integration" von Anfang an mitdenkt, statt sie ans Ende zu schieben, spart sich den Großteil der späteren Verzögerungen."

Welche Anforderungen haben Unternehmen heute an ihre digitale Plattform, die es vor wenigen Jahren noch kaum gab? 

"Vor einigen Jahren hat man Plattformen noch als „das eine große System“ gekauft. Heute erwarten Kunden, dass CMS, PIM, ERP und Commerce sich orchestrieren lassen, statt in Silos zu laufen – genau der Grund, warum wir mit Ibexa und dem nativ integrierten PIM Quable arbeiten, statt zusätzliche Integrationslayer zu bauen. Dazu kommt der Anspruch, mehrere Marken und Länder aus einer Datenbasis zu bedienen. Das verändert, wie wir Projekte aufsetzen: weniger „ein System für alles“, mehr saubere Orchestrierung vieler Systeme."

Wie profitieren Kunden davon, mit einem erfahrenen Ibexa-Partner zusammenzuarbeiten?

"Kunden bekommen bei uns nicht nur die CMS-Implementierung, sondern die Integration ins gesamte Systemumfeld aus einer Hand – ERP-Anbindung (z. B. SAP), PIM mit Quable, und insbesondere eCommerce. Im gehobenen Mittelstand wird selten „nur ein CMS“ gebraucht, sondern eine Systemlandschaft, die zusammenspielen muss. Ein erfahrener Ibexa-Partner mit dieser Integrationstiefe verhindert, dass Kunden am Ende drei Dienstleister koordinieren müssen, die sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben."

Welches Thema wird auf der DMEXCO aus eurer Sicht die spannendsten Diskussionen auslösen?

"Wir erwarten, dass sich viele Gespräche um die Frage drehen, wie ernst gemeint „Agentic“ bei den einzelnen Anbietern tatsächlich ist – Ibexas eigener Launch der Agentic Marketing Platform wird das Thema stark treiben. Die spannendere Diskussion findet für uns aber eine Ebene tiefer statt: nicht ob Agentic kommt, sondern ob die Daten- und Systemgrundlage der Unternehmen das überhaupt trägt."

Was möchtet ihr Besuchern mitgeben, die euch auf der DMEXCO treffen?

"Kommt nicht mit der Frage „Was könnt ihr für uns bauen“, sondern mit der Frage „Wo hakt unsere Datenarchitektur gerade“. Wir bieten am Stand bewusst keinen Sales-Pitch, sondern kurze Architecture-Reviews – 20 bis 30 Minuten, in denen wir uns anschauen, wie CMS, PIM und Commerce bei euch zusammenspielen und ob ihr für nächste Schritte wie Agentic überhaupt bereit seid."

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Vielen Dank an Nikolaus Merz von TechDivision und an alle Partner, die an dieser Serie mitgewirkt haben: OMMAX, webit!, schöne neue kinder, RYZE Digital und adesso. 

 

Wir freuen uns auf die gemeinsame Messe! 

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