Expert Voices vor der DMEXCO 2026: Sven Haubold von webit! über den Aufbau der richtigen technischen Grundlage
Teil 2 unserer Partner-Serie vor der DMEXCO 2026. Hier geht's zu Teil 1 mit OMMAX.
Im September geht es für Ibexa zur DMEXCO nach Köln. Unser Partnernetzwerk ist mit dabei. Besonders freuen wir uns in diesem Jahr auf die Gespräche rund um Agentic Marketing. Es geht darum, wie KI-Agenten zunehmend direkt im Marketing-Stack arbeiten, und darum, was das für die Teams bedeutet, die dahinterstehen.
Um zu verstehen, wie sich dieser Wandel in der Praxis anfühlt, haben wir unsere Partner nach ihrer Einschätzung gefragt. Diese Interview-Serie nimmt uns mit auf die gesamte Reise. Sie legt zunächst die Grundlagen und wirft anschließend einen Blick auf die Zukunft von Agentic Marketing.
Im zweiten Teil der Serie haben wir mit Sven Haubold von webit! gesprochen. Es geht darum, was eine moderne DXP wirklich ausmacht, wo fragmentierte Plattformen Teams ausbremsen und warum sich webit! für die Partnerschaft mit Ibexa entschieden hat. Das hat er uns erzählt.
Was macht für euch eine moderne Digital Experience Platform aus?
"Sie sollte Marketingteams optimal bei ihren täglichen Aufgaben helfen und den Workload verringern. Sie sollte viele Digitalmarketing-Funktionen OOTB liefern, aber gleichzeitig technisch offen genug sein, um sich flexibel in Systemlandschaften einzufügen."
Welche Eigenschaften sind euch bei einer Plattform besonders wichtig?
"In einer DXP sollten die einzelnen Komponenten gut vernetzt sein, Daten sollten übergreifend nutzbar sein und die Bedienung sollte für Redakteure intuitiv sein. Mir persönlich ist die Wiederverwendung von schon mal erstellten Dingen wichtig. Wenn man z. B. den gesamten Prozess einer Messeeinladung einfach wiederverwenden kann, von Landingpages, E-Mails, Workflows, Remindern, Tracking usw., dann gibt das einen echten Boost."
Wann merken Kunden, dass ihre bestehende Lösung an Grenzen stößt?
"Fragmentierung ist der Feind der Geschwindigkeit. Meist merken Kunden, dass sie mit dem fragmentierten Stack am Ende sind, wenn die Zeiträume, um neue Dinge aufzusetzen, immer länger werden oder wenn die Aufwendungen für die Anpassung von Schnittstellen und das Upgrade von Teilkomponenten einen Großteil des Budgets in Anspruch nehmen."
Welche Anforderungen haben Unternehmen heute an ihre digitale Plattform, die es vor wenigen Jahren noch kaum gab?
"Datengetriebene Marketingentscheidungen werden immer wichtiger. Insofern muss der Marketing-Stack diese bereitstellen und allen Teilkomponenten der DXP verfügbar machen."
"Auch nimmt das Thema digitale Souveränität in Kundengesprächen eine immer größere Rolle ein. Kunden wollen sicherstellen, dass sie Kontrolle über die Daten, die ihnen ihre Kunden anvertraut haben, behalten. Das ist nicht mehr nur ein Datenschutzthema, sondern mittlerweile auch ein Kulturwandel."
Warum habt ihr euch für eine Partnerschaft mit Ibexa entschieden?
"Ibexa ist eine europäische DXP, adressiert vor allem mittelständische Kunden und passt somit perfekt zum Scope unserer Agentur."
Was schätzt ihr an der Zusammenarbeit mit Ibexa besonders?
"Persönliche Ansprechpartner, direkte Wege, unkomplizierte und pragmatische Entscheidungen, Unterstützung, wenn man sie braucht."

