New Feature Preview: DAM Connector Framework for v3.2

New Feature Preview: DAM Connector Framework for v3.2

Eine moderne Webpräsenz mag nach außen hin einfach erscheinen, aber hinter den Kulissen gibt es viele treibende Bestandteile. Integrationen in Backoffice-Systeme ermöglichen eine effiziente Verwaltung von Preisen und Lagerbeständen, ermöglichen Marketing-Automatisierung, die Wiederverwendung von Inhalten und vieles mehr. Aus diesem Grund muss eine Digital Experience Platform (DXP) problemlos mit externen Datenquellen verbunden werden können.

Es ist eine Herausforderung, in einem Bereich zu arbeiten, in dem zahlreiche Tools integriert werden müssen. Mit der Platform von Ibexa haben Sie immer uneingeschränkten Zugriff auf unsere vollständige API-Suite. Die Art der Integrationen, die Sie erstellen können, ist also praktisch unbegrenzt. Wir sind uns jedoch bewusst, dass die Beschleunigung der Entwicklung und die Geschwindigkeit der Markteinführung wichtige Aspekte sind, die es unseren Kunden ermöglichen, sich an Veränderungen anzupassen.

Wir bei Ibexa streben eine kontinuierliche Verbesserung der Anbindungsmöglichkeiten in unseren Produkten an. Unseren Kunden und Partnern zufolge ist die Integration in DAM-Systeme (kurz für Digital Asset Management) eine der häufigsten Aufgaben bei DXP-Implementierungsprojekten. Um unsere Fähigkeiten in diesem Bereich weiter zu verbessern, führen wir in unserer nächsten Version ein neues DAM Connector Framework ein.

Was ist ein DAM und benötigen Sie eins?

Ein DAM ist eine Software, die auf das Speichern und Abrufen von digitalen Medien wie Fotos, Videos, Ton und 3D-Modellen spezialisiert ist. Sie werden oft als Ergänzung zu Tools wie Content-Management-Systemen verwendet. Zusätzlich zu interaktiven digitalen Kanälen kann der Medienpool über verschiedene Distributionskanäle wie Fernsehsender, Zeitschriften und Kataloge gemeinsam genutzt werden.

Digital Asset Management eignet sich nicht nur für Unternehmen, die im Medienbereich tätig sind. Ein DAM ist auch für Unternehmen in der Fertigung oder im Einzelhandel nützlich, um eine reibungslose Übergabe von Materialien sowohl intern als auch extern zu gewährleisten. Zum Beispiel könnte ein OEM seine Produkthandbücher und Marketingfotos in einem DAM speichern. Die Handbücher könnten von der Website verlinkt werden, so dass den Besuchern die neueste Version zur Verfügung steht. Die Fotos könnten den Händlern für Produktkataloge zur Verfügung gestellt werden.

Der Digital Asset Management-Markt ist mit Produkten von Branchengiganten wie Adobe und OpenText sowie von SaaS-Anbietern wie Cloudinary und Media Pocket gut etabliert. Darüber hinaus gibt es Produkte, die sich auf eine bestimmte Vertikale konzentrieren, wie z. B. Kaltura oder Brightcove für Video - obwohl man argumentieren könnte, dass dies ein Produkt in einer eigenen Kategorie ist.

Es gibt eine Fülle von Standardprodukten und -services. Auch ich habe im Laufe der Jahre einige speziell entwickelte Medienverwaltungslösungen gesehen. Auch diese sind eine Form von DAM.

Unser Ansatz zur DAM-Integration

Es sind bereits Konnektoren verfügbar, um die Plattform von Ibexa mit DAM-Systemen wie dem Cloudinary zu verbinden. Aufgrund der nahezu unendlichen Anzahl von Tools in diesem Bereich ist es jedoch weder für uns noch für unsere Partner möglich, alle Optionen auf dem Markt zu unterstützen. Mit v3.2 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Integration von DAMs einfacher als bisher zu machen, indem wir Richtlinien, Verträge und ein UI-Muster zur Verfügung stellen, an das man sich anpassen kann.

Dies wird in Form eines DAM Connector Frameworks verwirklicht. Es handelt sich dabei um eine Komponente in unserem System, die die für die Integration mit unserer Plattform erforderlichen Kernfunktionalitäten bereitstellt und Erweiterungspunkte für Entwickler bietet, die schnell in jedes DAM-System integriert werden können. Als Funktionsbeispiel liefern wir einen Referenzkonnektor für Unsplash, eine Galerie mit lizenzfreien Fotos.

In dem User Interface manifestiert sich die DAM-Integration als eine Erweiterung zum Bereich Image Asset. Standardmäßig erlaubt der Feldtyp die Verwendung von Bildern aus der integrierten Medienbibliothek. Wenn eine DAM-Integration aktiviert ist, stellt die Schnittstelle eine Option zur Auswahl eines Bildes aus einer externen Quelle zur Verfügung. Wenn man auf diese Option klickt, wird ein Selektor-Widget zur Auswahl eines Bildes über eine dedizierte Benutzerschnittstelle geöffnet. Für unseren Unsplash-Konnektor ist dies ein einfaches Suchformular, aber es könnte auch ein Auswahlwidget eines Drittanbieters sein.

Unten sehen Sie unsere Implementierung der Unsplash-Integration in Aktion:

Sobald der Benutzer ein Bild auswählt, wird ein Verweis auf dieses externe Bild in der lokalen Datenbank gespeichert. Es gibt keine Synchronisation von Bildern aus dem DAM-System mit der integrierten Medienbibliothek. Auf diese Weise benötigt es keiner Aktualisierung der lokalen Bestände oder der Ressourcenverschwendung durch die Speicherung der Bilddaten auf dem Webserver. Dies bedeutet auch, dass die Distribution und Manipulation der Bilder allein in der Verantwortung des eingesetzten DAM-Systems liegt.

Da der aktualisierte Media-Asset-Feldtyp auf lokale oder ferne Medien verweisen kann, ist beim Upgrade auf v3.2 keine Datenmigration erforderlich, da Sie weiterhin beide Typen parallel verwenden können.

Der Weg in die Zukunft für die DXP-Konnektoren von Ibexa

Die Veröffentlichung von v3.2 ist der erste Schritt, um die Erstellung von Konnektoren für die Ibexa DXP zu beschleunigen. Durch die Wahl eines populären Anwendungsfalles und eines begrenzten Umfangs können wir unseren Anwendern die erste Version frühzeitig zur Verfügung stellen. Von hier aus können wir Feedback von unseren Kunden und Partnern einholen. Zukünftige Versionen werden gewünschte Funktionalitäten wie Uploads und die Zusammenarbeit mit anderen Medientypen hinzufügen.

Sollten Sie ein Implementierungsprojekt geplant haben, bei dem Sie eine Verbindung zu einem Digital Asset Management-System benötigen, dann ist es ein guter Zeitpunkt dies mit der kommenden Version 3.2 in Angriff zu nehmen. Mit unserem Ansatz können wir die Integration sowohl in etablierte Produkte als auch in maßgeschneiderte Systeme beschleunigen - so ziemlich alles, was über eine API verfügt, mit der man sich verbinden kann.

In der Zukunft können wir das Modell der Bereitstellung eines Integrationsframeworks und einer Referenzimplementierung als Blueprint für andere gemeinsame Anforderungen wie CRM- oder ERP-Konnektoren verwenden. Schauen Sie sich unsere öffentliche Roadmap an, um sich über unsere Zukunftspläne zu informieren und Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

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