Essilor in the Frame: umfangreiche digitale Erlebnisse in der Augenoptik-Branche

Wie sehen gute digitale Erlebnisse aus?

Mit diesem Post starten wir eine Reihe von Blogartikeln, in denen es um die Schaffung einprägsamer, umfangreicher Online-Erlebnisse in verschiedenen Sektoren mit Schwerpunkt auf den B2B- und B2C2B-Märkten geht. Bertrand Maugain hat bereits einen Beitrag verfasst, in dem er sich mit der Art und Weise beschäftigt, wie Unternehmen verkaufen und wie sich die digitale Transformation insbesondere im B2B-Bereich auf die Effizienz auswirkt.

In diesem Beitrag schauen wir uns ein Unternehmen an, das die DXP von Ibexa, eZ Platform, verwendet, um Verbraucher zu erreichen damit diese sich bei einem Partnerunternehmen registrieren, das seine Produkte verkauft, mit anderen Worten, ein Unternehmen, das im B2C2B Bereich agiert.

Verbraucher und Optiker einbinden

Essilor ist weltweit die Nummer eins unter den Herstellern von Brillengläsern. Das Unternehmen beabsichtigte, die Markenwahrnehmung zu verbessern und sein Markenerlebnis zu erneuern. Üblicherweise denken die Verbraucher bei der Auswahl einer Brille eher an den modischen Aspekt als an die Funktionalität - aber letztendlich sind es die Brillengläser, die ihnen das Sehen erleichtern.

Der Hersteller verfügt über eine lange Tradition von Innovationen, die die Grenzen des guten Sehens erweitern und ist marktführend bei der Innovation von Brillengläsern, unabhängig davon, ob es sich dabei um Einstärken-, Gleitsicht- oder Sonnenbrillengläser handelt. Als weltweit führendes Unternehmen hat Essilor seine Strategie neu definiert, indem es nicht nur seine Partner - Optiker und Augenarztpraxen - dabei unterstützt, neue Kunden in ihre Räumlichkeiten einzuladen, sondern auch einen direkten Dialog mit den Verbrauchern führt, sie mehr über Augenpflege und Brillengläser aufklärt und sie wissen lässt, welche Auswahlmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Werden Sie sozusagen der 'Intel'-Chip eines Computer in der augenoptischen Welt, um den Verbrauchern verständlich zu machen, dass sie Essilor-Linsen in ihrer Brille haben wollen.

Wie ging Essilor also vor, um sein Markenerlebnis mit relevanten Informationen zu bereichern? Wie können bestimmte Gläser im Vergleich zu anderen dargestellt werden? Von Anfang an besitzen die meisten Konsumenten nicht einmal ein Mindestmaß an Wissen über Brillengläser oder sind sich nicht einmal bewusst, dass sie zwischen den Glastypen ihrer Brille wählen können. Das digitale Team von Essilor setzte sich hier zum Ziel, den Verbrauchern eine personalisierte und empfohlene Lösung anzubieten.

Ein weiterer entscheidender Bestandteil der digitalen Strategie des Unternehmens ist die Berücksichtigung der Art und Weise, wie Gläser gekauft werden. Die Verbraucher gehen zu Optikern und Augenarztpraxen, um ihre Sehkraft beurteilen zu lassen. Essilor beabsichtigte die Einführung einer Filialsuche für seine Partneroptiker und den Verbrauchern zu ermöglichen, den nächstgelegenen Optiker zu finden und die Möglichkeit zu haben, eine Beratung direkt vor Ort anzufordern.

Ansprache eines internationalen Publikums

Die Herausforderung bestand darin, dass das Unternehmen in Europa (auf diesen Bereich werden wir uns in diesem Beitrag beschränken) in 23 Ländern mit insgesamt 75 Webseiten tätig ist. Um diese Strategie zum Leben zu erwecken, musste es seinen Tätigkeitsbereich zusammenlegen und die Website zu einer " Produktionsstätte " machen, in der jedes Mal, wenn ein weiterer Teil der Webseite erstellt wird, dieser in sämtlichen Märkten repliziert, lokalisiert und live geschaltet werden kann.

In Zusammenarbeit mit Entwicklungspartner Kaliop konsolidierte Essilor sämtliche Inhalte auf einer AWS-Infrastruktur und nutzt eZ Platform für den Aufbau der Länderseiten. Damit kann Essilor jedes Mal, wenn ein neuer Inhaltstyp oder eine neue Funktion veröffentlicht wird, diese problemlos auf allen Seiten in den verschiedenen Sprachen bereitstellen. Ursprünglich begann das Projekt mit fünf Ländern (die britische Seite wurde im Januar 2019 eingeführt) und umfasst nun bis zu 18 Seiten, mit dem Ziel, bis Ende dieses Jahres alle 23 Seiten live zu schalten.

Adam Healey, Digital Manager bei Essilor, sagt: Es gab einen sehr guten Grund für die Einführung von Ibexa's DXP. Wir nutzen die Plattform, um statische Vorlagen für die wichtigsten Nutzerreisen zu erstellen und um unseren Märkten die Flexibilität zu bieten, mit dem Landing Page Editor weiterhin an den gewünschten Inhalten zu arbeiten. Das ermöglicht uns eine sehr agile und flexible Arbeitsweise".

"Darüber hinaus konnten wir die DXP über APIs in unser CRM von Salesforce integrieren, wodurch wir unsere B2B-Infrastruktur ausbauen und für die Marketingautomatisierung nutzen konnten."

Beseitigung von Reibungsverlusten bei der Kaufentscheidung

Eine Vielzahl an Konsumenten besuchen die Webseite - um präziser zu sein: es sind eine Viertelmillion Einzelbesucher pro Monat (Tendenz steigend). Mit dem Store Locator können die Benutzer nicht nur lokale Optiker (in der Regel in einem Umkreis von 5 km) finden - sie können die Suche verfeinern und herausfinden, welche Experten z.B. Essilor vertreiben oder diejenigen finden, die ein Sonderangebot für eine zweite Brille (z.B. für den täglichen Gebrauch und für besondere Anlässe) zum Preis von einer anbieten.  

Das jüngste Projekt, das Essilor in Angriff genommen hat, ist die Entwicklung eines Konfigurators, der es Verbrauchern ermöglicht, ein Brillenglas für ihre spezifischen Bedürfnisse bei der Augenvorsorge zusammenzustellen und sogar mit diesem Brillenglas zu interagieren, da sie ein kostenloses Probepaar erhalten, das sie zu ihrem nächsten Termin mitnehmen können.

Konsumenten sind digital versiert, sie beherrschen alle Online-Möglichkeiten und erwarten umfangreiche Erfahrungen, sei es von einem Einzelhändler oder von einem Hersteller. B2B-Unternehmen wie Essilor haben ihr Geschäft durch ein besseres Verständnis der Kundenreise, die Bereitstellung der richtigen Informationen, die Personalisierung des Online-Erlebnisses und die gleichzeitige Verbesserung der Beziehung zu ihren Partnern neu definiert - ein perfektes Beispiel für digitales B2C2B-Marketing.  

So weiß ich also, dass ich meinen Optiker mehr über das Glas selbst fragen kann und beim Kauf meiner nächsten Brille dieses neben der Brillenfassung gleichermaßen berücksichtigen werde.

Wenn Sie mehr über Essilor erfahren möchten und darüber, wie Essilor unvergessliche, umfangreiche digitale Erlebnisse geschaffen hat, so werfen Sie gerne einen Blick auf unsere Customer Success Story. Falls Sie Essilor nacheifern möchten, warum sprechen Sie nicht mit uns über Ihre digitalen Herausforderungen und nächsten Schritte?

Aspekte zur Erstellung umfangreicher Kundenerlebnisse

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